Stabilität von Ökosystemen als Grundlage für Ökosystemleistungen

Tier- Pflanzen- und Pilzarten haben eine zentrale Rolle als "Motor" ökosystemarer Prozesse. Folgende biotische Komponenten beeinflussen verschiedene Prozesse in Ökosystemen:

  • Artenanzahl- und zusammensetzung
  • Häufigkeit der Artindividuen
  • wechselseitige Beeinflussung und Interaktionen der Arten
  • zeitliche und räumliche Variation all dieser Komponenten

 

Diese unterschiedlichen Komponenten bilden ein biotisches Eigenschaftengefüge, das unter anderem auch für die Stabilität eines Ökosystems und für dessen Widerstandskraft (Resilienz) gegen (klimatische) Störungen verantwortlich ist. Die Resilienz hängt von der Fähigkeit der vorkommenden Arten ab, entscheidende Prozesse von Ökosystemen auch unter veränderten Umweltbedingungen aufrecht erhalten zu können. 

 

Ökosystemen mit hoher Resilienz und Stabilität kommt somit eine große Bedeutung für die Aufrechterhaltung von Ökosystemleistungen zu, wenn sich die Umweltbedingungen zum Beispiel durch die Klimaerwärmung  verändern.

 

Zur Erhaltung oder Erhöhung der Resilienz sind großräumige, geschlossene und naturnahe Gebiete sowie gut vernetzte Schutzgebiete mit ausreichend starken Tier- und Pflanzenpopulationen erforderlich. Dadurch wird der nötige Austausch der Erbinformationen ermöglicht, um eine beständige Artverbreitung zu gewährleisten.