Verringerung der Klimaerwärmung durch den Stoffwechsel von Pflanzen

Die Kohlenstoffaufnahme in tropischen Regenwäldern beträgt im Schnitt pro Jahr ungefähr 2,5 Tonnen pro Hektar. Diese Stoffwechselaktivität der Pflanzen wirkt der Klimaerwärmung entgegen und bewirkt dadurch eine Schadensvermeidung an den Meeresküsten durch eine Meeresspiegelanhebung.

 

Der Wert dieser Schadensvermeidung kann mit 16 Euro pro Tonne CO2 beziffert werden. Hochgerechnet auf das weltweite Vorkommen des tropischen Regenwaldes (1,8 Milliarden Hektar) bedeutet das eine Schadensvermeidung in der Höhe von 72 Milliarden Euro im Jahr. Zusammen mit der Kohlenstoffbindung durch die Wälder der gemäßigten Zonen (1,5 Milliarden Hektar weltweit) erhöht sich dieser Wert auf 108 Milliarden Euro.

 

Diese Schätzungen der Schadensvermeidung sind insofern als sehr konservativ einzustufen, da keinerlei andere negative Umweltauswirkungen der Klimaerwärmung und keine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit miteinbezogen wurden.